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Was ist das Swem?

Beim swem handelt es sich um ein ideales und sehr effizientes Trainingsgerät. Neben den Aspekten der Gesunderhaltung und des Trainings macht diese Aktivität Spass. Im Unterschied zu den herkömmlichen Trampolinen ist beim swem die Sprungmatte an hochelastischen Gummiseilen aufgehängt und nicht an Stahlfedern. Dies ermöglicht ein tiefes Eintauchen und somit ein sanftes Abbremsen bzw. Beschleunigen.
 
Für wen ist swinging emotion?
Das Trampolin hat grundsätzlich einen hohen Aufforderungscharakter für alle Menschen, die Freude an der Bewegung und an Musik haben. Viele Menschen bewegen sich heute ungenügend oder falsch. Haltungsschwächen, Übergewicht, Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten sind unter anderem die Folge davon.
 
Zwischen körperlichem Befinden, geistiger Fitness und psychischem Wohlgefühl besteht ein direkter Zusammenhang.
 
Da das swem zudem besonders weich ist, lässt es sich individuell auf das Körpergewicht einstellen. Es ist sehr handlich, braucht wenig Platz und ist deshalb auch geeignet für den Einsatz zu Hause, in Schulen, Tagesstätten und in der Therapie.
Übergewichtige Menschen erleben ein Gefühl der Schwerelosigkeit und können bei konsequentem Üben ihr Gewicht reduzieren.
Ein gezielt einsetzbares Trainingsgerät ist das swem auch für spezifische Zielgruppen im Bereich Sport, Musik und Theater.

Was bewirkt Swem?

Allgemeine Wirkung
Der Puls bleibt beim Training auf diesem Gerät unter der anaeroben Schwelle. Durch die weiche Schwungbewegung entstehen eine aktive aber sanfte Phase des Abstossens und anschliessend eine Phase der Schwerelosigkeit. Eine Überforderung der Atmung kann daher nicht eintreten. Gleichzeitig ist die Bewegung auf dem swem sehr gelenkschonend. Neben der Verbesserung der koordinativen Leistung hat das Trampolinschwingen eine besondere Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Die Summation der durch 10 Minuten leichtes Schwingen ausgelösten Muskelkontraktionen ergibt eine Stoffwechselaktivität, die einem Dauerlauf von ca. 8 km entspricht.
 
Spezifische Wirkung
• Herz-Kreislaufsystem-Training
• Nachhaltiges Beckenbodentraining
• Verbesserung der Körperkoordination
• Kraft für aufrechte Haltung
• Effiziente Fettverbrennung
• Stärkung des Immunsystems
• Förderung des Lymphflusses
• Anregung der Verdauung
• Lösen von verspannter Muskulatur
• Straffung der Muskulatur und des Bindegewebes
• Vorbeugung des vorzeitigen Alterungsprozesses
• Förderung der psychomotorischen Entwicklung
(bei Kindern)
 

Allgemeine Infos

 
• Die Instabilität, das Ausbalancieren auf dem swem fördert eine aufrechte Haltung und trainiert die Tiefenmuskulatur
 
• Aussonderung von Gelenkschmiere durch die Schwingung: Verbesserung der Beweglichkeit und der Knochendichte
 
• Tipp zur Gewichtsregulation: 10-15 Min. Training morgens ohne Essen (oder nur Eiweiss), anschliessend 2 Stunden nichts essen
 
• Regelmässiges swem-Training ergibt ein optimales Muskel- und Fettverhältnis
 
• Ideale Pulsfrequenz beim Training: 180 minus Lebensalter oder noch etwas weniger
 
• Das Training auf dem swem ist 3 mal ergiebiger als joggen im Bezug auf die Herzfrequenz
 
• Swem-Training erzeugt einen ähnlichen Effekt wie das Powerplate
 
• Trainingsempfehlung: täglich 10 Min. plus 1x/Woche 1 Std. oder 3x/Woche 20 Min. - leichte, bequeme Kleidung und evtl. Socken, genügend trinken
 

Wissenswertes über das Training im aeroben Bereich

Wer sich im richtigen Pulsbereich bewegt, überflutet seinen Körper mit 10x mehr Sauerstoff. Dies unterstützt die aerobe Energiegewinnung, d.h. 100% Energie statt 28%.
 
Entscheidend ist, die Belastung richtig zu dosieren. Was richtig ist, erkennt man an der Herzfrequenz, dem Trainingspuls. Als Faustregel gilt: 220 minus Lebensalter ergibt den Maximalpuls. Vom Maximalpuls sollte 65% erreicht werden, damit das Training eine gute Wirkung zeigt und höchstens 85%, um eine Überbelastung zu verhindern. Überbelastung bedeutet immer Sauerstoffdefizit, d.h. eine Energiegewinnung unter Ausschluss von Sauerstoff. Die Folgen sind bis zu 2/3 weniger Energie und Übersäuerung.
 
Auch das Vor- und Nach dem Training ist wichtig: aufwärmen, abkühlen und aktive Regeneration sollten Bestandteil jedes Trainings sein. Lockerungsübungen, langsames Laufen, Dehnen der Muskulatur, welche hinterher beansprucht wird. Abkühlen und aktive Regeneration: langsames Auslaufen, sorgt dafür, dass die entstandenen Schlackenstoffe (Laktate) schneller abtransportiert werden und eine raschere Erholung eintritt. Dehnen Sie die Muskulatur, die Sie beansprucht haben und wirken Sie so Muskelverletzungen entgegen.
 
Passive Regeneration: Duschen Sie ausgiebig oder nehmen Sie ein warmes Bad oder ein Saunabad. Trinken Sie genügend, möglichst stilles Wasser oder Tee. Essen Sie nur eine leichte Mahlzeit. Sie werden nach dem aeroben Sport weniger Hunger haben.